Musikinstrumente für Kinder

Aktives Musizieren fördert die kindliche Entwicklung in jeder Hinsicht. Das ist heutzutage ein offenes Geheimnis. Musik machen hat positive Effekte sowohl auf die motorischen Fähigkeiten als auch auf die Gehörbildung, das Rhythmusgefühl, die Persönlichkeitsbildung und die Kreativität eines Kindes.

Besondere Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang auch dem gemeinsamen Musizieren mit Freunden, Schulkameraden und Familienmitgliedern zu. Dadurch, dass ein Kind sich auf seine Mitmusiker einlässt und einstellt, werden soziale Kerneigenschaften wie Teamfähigkeit und emotionale Intelligenz gefördert.

Freude am Trommeln haben schon die ganz Kleinen!

Ab wann kann ein Kind ein Instrument lernen?

Als ganz grober Richtwert gilt das Schulalter. Es gibt Kinder, die früher mit dem Instrumentalunterricht beginnen können und wollen und auf der anderen Seite genauso auch Kinder, die erst später Lust darauf haben, ein Musikinstrument zu erlernen.

Musikalische Früherziehung

Nicht mit dem "richtigen" Instrumentalunterricht zu verwechseln ist dabei die Musikalische Früherziehung. Bei dieser Art des Unterrichts geht es in erster Linie darum, spielerisch den Spaß an Musik zu vermitteln und nicht, ein bestimmtes Musikinstrument "professionell" zu erlernen.

Singen, Tanzen und Musikhören gehören ebenso zum Repertoire der Musikalischen Früherziehung wie die elementare, allgemeine Einführung in das Spielen und das individuelle Kennenlernen unterschiedlicher Instrumente. Üblicherweise kommen hier vor allem die sogenannten Orff-Instrumente (zum Beispiel Glockenspiele und Rhythmusinstrumente) zum Einsatz.

Einfachere und schwierigere Instrumente

Manche Instrumente, zum Beispiel die Blockflöte oder das Klavier, bieten sich schon für sehr junge Kinder an, da sie in ihren Grundlagen relativ einfach erlernt werden können. Andere Instrumente wiederum, wie beispielsweise das Saxophon oder die Tuba, sind aufgrund ihrer Technik etwas schwieriger zu spielen.

Größere und kleinere Instrumente

Manche Musikinstrumente wie die Gitarre, das Akkordeon oder das Schlagzeug gibt es in altersgerechten Schülergrößen, damit das Instrument vom Kind gut gehalten und bespielt werden kann. Bei anderen Instrumenten, zum Beispiel beim Keyboard oder beim Klavier, ist die Körpergröße der Schülerin oder des Schülers nicht ausschlaggebend für die Größe des Instruments. Beim Klavier kann man sich am Anfang beispielsweise auf einen geringeren Ton-/Tastenumfang beschränken. Hier ist stattdessen eher die korrekte Sitzhöhe, also eine flexibel einstellbare Pianobank, etwas, auf das geachtet werden muss.

Manche Kinder bewältigen auch die ganz großen Brummer schon spielend in jungen Jahren!
Manche Kinder bewältigen auch die ganz großen Brummer schon spielend in jungen Jahren!
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Welches ist das richtige Instrument?

"Welches Instrument ist für mein Kind das geeignete?" fragen sich viele Eltern, die ihrer Tochter oder ihrem Sohn das Erlernen eines Musikinstrumentes ermöglichen möchten. Jedes Instrument hat natürlich seine Eigenheiten oder Besonderheiten: Möchte man zum Beispiel beginnen, Tuba zu lernen, ist ein gewisses Luftvolumen gefragt, das aber im Alter von etwa acht Jahren schon ausreichend gegeben ist; für das Erlernen der Trompete (und überhaupt Blechblasinstrumenten im Allgemeinen) wird normalerweise dazu geraten, erst anzufangen, wenn die zweiten Zähne ausgebildet sind. Um Geige zu spielen, braucht es ein ausreichendes Maß an Feinmotorik, das etwa ab sechs Jahren vorhanden ist.

Schnupperstunde in der Musikschule

Eine tolle Möglichkeit, ein Instrument einmal unverbindlich auszuprobieren, sind die kostenlosen Schnupperstunden, die in den allermeisten Musikschulen angeboten werden. Hier können Kinder herausfinden, ob das Instrument, das sie sich ausgesucht haben, auch wirklich Spaß macht. Andererseits erhalten Eltern eine Einschätzung des Musiklehrers, was die Eignung ihres Kindes für dieses oder jenes Instrument anbetrifft.

Spaß muss es machen!

Der Spaß am Wunschinstrument ist die allerbeste Voraussetzung für Erfolgserlebnisse. Aber auch unvermeidbare Durststrecken (und die kennt wirklich jeder Musiker, ganz gleich, wie alt er ist) müssen dann und wann überwunden werden. Neben Spaß verlangt das Erlernen eines Musikinstruments Musikschülern also immer auch eine gewisse Portion an Geduld ab.

Das Glockenspiel macht auch schon sehr jungen Musikern Spaß!

Für die Jüngsten: je unkomplizierter, desto besser!

Trommeln oder Cajons, Glockenspiele und Blockflöten gehören zu den populären Musikinstrumenten, die schon für sehr junge Musiker bestens geeignet sind. Diese Instrumente zeichnen sich dadurch aus, dass sie sowohl relativ robust als auch günstig in der Anschaffung sind.

Rhythmusinstrumente: trommeln, was das Zeug hält!

Motivation pur

Einfache Rhythmusinstrumente erfordern keine feinmotorischen Fähigkeiten und laden sofort zum spielerischen Experimentieren ein. Gerade sie machen Kindern meist jede Menge Spaß, weil sie – auch im Zusammenspiel mit anderen Kindern – schnelle Erfolgserlebnisse liefern. Und etwas "zustande zu bringen", ohne zuvor zwangsweise bestimmte Fertigkeiten erlernen zu müssen, ist natürlich besonders motivierend!

Musik und Bewegung

Trommeln, Rasseln, Klanghölzer und andere Percussioninstrumente animieren kleine Musiker in besonderem Maße, sich gleichzeitig zur Musik und zum Rhythmus zu bewegen und sprechen damit auch das motorische Bedürfnis der Kinder an.

Glockenspiele: kunterbunte Klangwelten!

Helle, klare Töne

Auch das Glockenspiel ist ein Klassiker unter den Kinderinstrumenten. Glockenspiele sind oft sehr farbenfroh gestaltet und deshalb schon rein optisch Instrumente, die bei Kindern für gute Laune sorgen. Die fröhlichen, hellen, klaren Töne, die über die Metallplättchen des Glockenspiels erzeugt werden, zaubern sogar schon Babys rasch ein Lächeln ins Gesicht.

Bunte Tonabfolgen

Auf Glockenspielen können schnell ganz einfache Melodien gespielt werden, sie eignen sich hervorragend, um Töne kennenzulernen und fördern durch die Handhabung der Schlägel motorische Fertigkeiten von Kindern. Die bunten Klangplatten erleichtern Kindern das Einordnen der Töne und Tonabfolgen können farblich dargestellt und damit auch ohne Notenkenntnisse prima nachgespielt werden.

Blockflöten: intuitive Tonerzeugung!

Unkomplizierte Liedchen

Die Blockflöte erfreut sich als Anfängerinstrument für jüngere Kinder nach wie vor größter Beliebtheit. Sobald die Finger groß genug sind, um die Tonlöcher der Flöte abzudecken, lernen die Kleinen rasch, durch relativ unkomplizierte Griffe Töne zu erzeugen und erste Liedchen zum Besten zu geben. Die Blockflöte eignet sich auch toll für das Zusammenspiel mit anderen Instrumenten, etwa der Gitarre oder dem Klavier.

Spaß in der Gruppe

Die Sopran-Blockflöte ist das gängige Einsteigerinstrument innerhalb der Flötenfamilie und bietet auch eine gute Basis für den späteren Umstieg auf andere Blasinstrumente. Wer zusammen mit anderen Kindern im Rahmen eines Gruppenunterrichtsangebotes das Flötenspiel erlernt, wird nicht nur neue Freundschaften schließen, sondern auch viel Spaß am Klangvolumen mehrerer gleichzeitig gespielter Blockflöten haben!

Mein erstes Musikinstrument

Die Blockflöte gehört zu den klaren Favoriten unter den Musikinstrumenten, die von Kindern als erstes erlernt werden. Auch die akustische Gitarre, das Klavier, das Akkordeon und das Schlagzeug sind sehr beliebt. Weniger häufig vertreten sind hingegen Geige oder Trompete. Die Ergebnisse entstammen einer » Umfrage, die das Musikhaus Kirstein im Frühjahr 2014 durchgeführt hat.

Welches Instrument lernen Kinder am häufigsten?
Die Gitarre ist ein schönes Instrument auch für Kinder.

Warum die Gitarre ein tolles Instrument für Kinder ist!

Vielseitigkeit garantiert

Die akustische Gitarre gehört nicht umsonst zu den sehr beliebten Einsteigerinstrumenten. Gitarren werden in allen nur denkbaren musikalischen Stilrichtungen eingesetzt. Es gibt sie in vielen unterschiedlichen optischen und (material-)technischen Ausführungen, sie sind in Preiskategorien von "supergünstig" bis "kostenintensiv" erhältlich und natürlich auch in den verschiedenen Mensuren, also Größen, die auf die Altersklassen der Kinder und Jugendlichen abgestimmt sind.

Erste Schritte

Die Gitarre ist ein tolles Solo-, aber auch ein ideales Begleitinstrument, das man überall gut mit hinnehmen kann. Die ersten Griffe und Akkorde sind rasch gelernt, was gleich für schöne Erfolgserlebnisse sorgt, da das Kind schon nach Kurzem in der Lage ist, ein Geburtstagsständchen oder Weihnachtslied auf seiner Gitarre zu begleiten. Komplexere Griffe und Abläufe bedürfen natürlich, wie dies bei jedem Instrument der Fall ist, kontinuierlicher Übung über einen längeren Zeitraum.

Welche akustische Gitarre für welches Alter?

Um zu lernen, Gitarre zu spielen, bedarf es keiner besonderen physischen Voraussetzungen. Das Kind sollte die Gitarre gut halten und umgreifen können. Die meisten Musiklehrer empfehlen für Kinder ein Einstiegsalter von etwa sechs bis acht Jahren, wobei natürlich Ausnahmen die Regel bestätigen, denn es gibt auch jüngere Kinder, die schon mit großem Enthusiasmus bei der Sache sind. Auch keine Voraussetzung (aber sicherlich von Vorteil) ist es, wenn das Kind bereits Erfahrungen im Rahmen der musikalischen Früherziehung sammeln konnte.

Welche Gitarrengröße für welches Alter?
Wenn Ihr Kind unbedingt sofort mit der E-Gitarre starten möchte, spricht nichts dagegen!

E-Gitarre? Na klar!

Kleine Rock'n'Roller

Manche Kinder wünschen sich sehnlichst, Gitarre zu lernen, fühlen sich aber von Anfang an mit einer unglaublichen Vehemenz zur "härteren Gangart" hingezogen. – Nach dem Wunsch und Willen des Kindes soll es eine E-Gitarre, darf es unter keinen Umständen eine "doofe" akustische Gitarre sein ...

Musiklehrer sagen: Ja!

Die allermeisten Musiklehrer vertreten die Meinung, dass es überhaupt kein Problem darstellt, sofort mit der E-Gitarre zu starten, statt vorher einen Umweg über die akustische Gitarre zu nehmen. Im Gegenteil: wenn ein Kind unbedingt E-Gitarre lernen möchte, sollte diesem Wunsch durchaus auch Gehör geschenkt werden, da die Liebe zum für sich gewählten Instrument eine wesentliche Voraussetzung für erfolgreiches Üben und Lernen ist.

Eine E-Gitarre ist etwas anderes als eine Akustikgitarre

Die Spiel- und Grifftechniken bei E-Gitarren und akustischen Gitarren unterscheiden sich deutlich voneinander. Ein Schüler profitiert also nicht unbedingt davon, wenn er erst akustische und dann E-Gitarre lernt. Wie bei Akustikgitarren gibt es auch E-Gitarren-Modelle, die in ihrer Größe extra an jüngere Spieler angepasst sind.

Klavier spielen ist gar nicht so schwierig.

Klavier und Digitalpiano

Wenn Eltern hören, dass ihre Tochter oder ihr Sohn den Wunsch hat, Klavier zu lernen, schreckt sie der Gedanke an die Anschaffung des großen, schweren und verhältnismäßig teuren Instrumentes oft im ersten Moment ab. Doch es gibt praktikable, gute Alternativen. Die erste Alternative: der Kauf eines gebrauchten Klaviers. Generalüberholte gebrauchte Klaviere sind wesentlich günstiger und stehen einem neuen Klavier in Sachen Klang in nichts nach, wenn sie gut gepflegt sind. Alternative zwei: der Kauf eines Digitalpianos. Ein Digitalpiano mit gewichteten Tasten und Anschlagsdynamik kann ein akustisches Klavier durchaus ersetzen. Es ist zudem sehr viel günstiger, meist auch wesentlich kompakter und erlaubt unter anderem fast geräuschlose Übungsstunden mit dem Kopfhörer.

Klavier zu spielen, ist gar nicht so schwierig!

Auch wenn Menschen, die selber nicht Klavier spielen, sich das oft gar nicht vorstellen können: Das Klavier gilt als eines der Instrumente, die relativ einfach zu erlernen sind. Schon nach wenigen Übungsstunden in der Musikschule können die meisten Anfänger erste Erfolge verzeichnen und einfache Stücke spielen. Dass das die Kleinen dann "stolz wie Oskar" macht, versteht sich natürlich von selbst!

In welchem Alter Unterricht nehmen?

Das Lernen fällt jungen Einsteigern meist sehr viel leichter als älteren. Kinder können schon ab etwa fünf Jahren mit dem Klavierunterricht beginnen, gängig ist aber ein Einstiegsalter ab sieben bis acht Jahren. Die kleinen Pianisten werden normalerweise relativ spielerisch an das Instrument und das Notenlesen herangeführt.

Musik macht glücklich, aber nicht immer hat man auch Lust, zu üben.

Wie kann ich mein Kind zum Üben motivieren?

Die Sprichworte "Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen" und "Übung macht den Meister" mögen zwar etwas abgegriffen sein, haben aber dennoch nichts von ihrer Gültigkeit verloren. Ohne regelmäßiges Üben geht beim Erlernen von Musikinstrumenten gar nichts und auch gestandene Künstler planen regelmäßige Übungsstunden ganz selbstverständlich in ihren Tagesablauf mit ein. Kindern fällt es im Vergleich zu Erwachsenen häufig schwerer, die erforderlichen Übungseinheiten einzuhalten. Hier fünf Tipps zur Motivation:

Das A und O für die Bereitschaft, regelmäßig zu üben, ist natürlich die eigene Begeisterung für das Instrument. Kinder sollten sich deshalb das Musikinstrument, das es zu erlernen gilt, immer selbst aussuchen dürfen. "Ich möchte unbedingt Schlagzeug lernen!" mit: "Schlagzeug kommt gar nicht in Frage! Wir möchten, dass Du Klavier spielen lernst!" zu beantworten, ist ein No-Go und das genaue Gegenteil von Motivation.

Diesen Tipp haben wir einmal von einem Musiklehrer bekommen: Niemand hat jeden Tag gleich viel Lust zum Üben. Wenn man mit dem Musiklehrer abgeklärt hat, wie viel Übungszeit er pro Woche empfiehlt, kann man diese Gesamtzeit sehr gut in kleinere, unterschiedlich lange Übungseinheiten aufteilen.

Wird zum Beispiel eine wöchentliche Gesamtübungszeit von zwei Stunden empfohlen – das entspräche etwa zwanzig Minuten täglich –, teilt man die Zeit in "Päckchen" von beispielsweise 3 x 15 Minuten, 5 x 10 Minuten und 5 x 5 Minuten ein.

Visualisieren kann man die Zeitpäckchen nun in Form von gebastelten Pappschildchen o. Ä., auf denen die Minuten vermerkt sind. Angebracht an einer separaten Pinnwand, können die Päckchen dann über die Woche verteilt abgearbeitet werden – bei freier, freiwilliger Zeiteinteilung sozusagen. Und aus einem gewählten 5-Minuten-Päckchen werden erfahrungsgemäß auch gerne schnell mal 15 oder 20 Minuten, wenn man in diesem Moment mit Freude bei der Sache ist ...

Stichwort: Erfolgserlebnisse beflügeln! Ein Kind sollte gelobt werden, wenn es übt. Es sollte Anerkennung für den Eifer, den es an den Tag legt, bekommen, und zwar auch dann, wenn es mit der Umsetzung der neuen Lehrinhalte mal nicht so gut klappen sollte.

Das Instrument sollte nicht an irgendeinen Ort "verbannt" werden, sondern – natürlich, sofern es sich um ein transportables Instrument handelt – überall in der Wohnung gespielt und abgestellt werden dürfen. Im Wohnzimmer zu üben und den Eltern dabei etwas vorzuspielen und zeigen zu können, macht manchmal einfach mehr Spaß, als zum Üben ins Kinderzimmer geschickt zu werden.

Du spielst selbst ein Instrument? Dann musiziere und übe doch einfach gemeinsam mit Deinem Kind! Auch hier gilt: gemeinsamer Spaß = Motivation!

Musikinstrumente für Kinder

In unseren "Happy Klangwelten" finden Sie eine Auswahl von Musikinstrumenten für Kinder unterschiedlicher Altersstufen. So macht das Musizieren Spaß!

Dieser Artikel wurde zuletzt aktualisiert am: 03.04.2020, Autor: Jutta Kühl

Quellen/Bilder:
de.wikipedia.org/wiki/Musikalische_Früherziehung
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