Sicherlich - auch Blechblasinstrumente aus Messing oder Goldmessing sind heute teilweise schon erfreulich günstig zu haben. Die Anschaffungskosten für Blechblasinstrumente aus Kunststoff bleiben jedoch weiterhin unschlagbar niedrig - nicht zuletzt aufgrund des preiswerteren Materials.

"Die leiste ich mir!"

Freilich gibt es auch sie nicht zum Schleuderpreis. Schließlich handelt es sich bei den Kunststoffinstrumenten keinesfalls um billiges Spielzeug, sondern um vollwertige Blasinstrumente. Dennoch lässt sich ordentlich sparen: Vergleicht man unsere Blechblasinstrumente aus Kunststoff mit qualitativ gleichwertigen Metallvarianten, sind die Kunststoffinstrumente durchgehend etwa 30-50 Prozent günstiger.

"Toll zum Üben!"

Gerade deshalb sind Blechblasinstrumente aus Kunststoff eine hervorragende Wahl für Einsteiger - denn am Anfang muss es nicht immer gleich das teuerste Instrument sein. Gleichzeitig eignen sie sich auch wunderbar als Zweitinstrumente, die man sich ganz einfach aus Freude an der Musik gönnen kann.

Besucher der Brass Wiesn 2024 spielen auf MardiBrass Kunststoffinstrumenten

Spaß auf der Brass Wiesn 2024 mit MardiBrass. Viele Besucher des Kirstein-Standes nutzten die Gelegenheit, MardiBrass-Blasinstrumente anzutesten.

Ein Besucher der Brass Wiesn 2025 testet eine MardiBrass-Kunststoffposaune an.

Auch auf der Brass Wiesn 2025 sorgten unsere Kunststoffinstrumente bei den Besuchern für gute Laune.

Unser Tipp: in ein hochwertiges Mundstück investieren!

Im Lieferumfang all unserer Kunststoffblasinstrumente ist selbstverständlich ein passendes Mundstück enthalten, das ebenfalls aus Kunststoff gefertigt ist. Dieses erfüllt seinen Zweck, dennoch empfehlen wir, sich als klangliches Upgrade ein Qualitätsmundstück eines etablierten Herstellers wie zum Beispiel Josef Klier) zu gönnen.

Je nach Instrument liegt der Preis für ein solches Mundstück bei etwa 70 bis 110 Euro und damit in einem überschaubaren Rahmen. Gegenüber dem serienmäßig beiliegenden Standardmundstück bietet ein hochwertiges Modell gleich zwei entscheidende Vorteile: Zum einen kann es besser auf die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Bläsers abgestimmt werden, zum anderen sorgt es in der Regel für einen besseren Klang als die mitgelieferte Basislösung.

Abstimmung auf die individuellen Bedürfnisse des Bläsers

Mundstücke unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich ihrer grundsätzlichen Bauform, die sich nach dem jeweiligen Blasinstrument richtet (für eine Tuba benötigt man ein anderes Mundstück als zum Beispiel für eine Trompete), sondern differieren auch innerhalb ihrer "Gattung". Es gibt also nicht das eine Tuba- oder das eine Trompetenmundstück, sondern - und dies gilt für alle Blechblasinstrumente - Mundstücke mit unterschiedlichem Kesseldurchmesser, unterschiedlicher Kesseltiefe, unterschiedlichem Kesselrand und unterschiedlicher Bohrung.

Welches Mundstück am besten passt, ist dabei von Bläser zu Bläser verschieden. Während der eine mit einem größeren Kesseldurchmesser besser zurechtkommt, bevorzugt der andere ein kleineres Modell. Auch bei den Materialien und Oberflächen gibt es individuelle Vorlieben: Manche Musiker spielen am liebsten ein klassisch versilbertes Mundstück, andere setzen auf eine vergoldete Ausführung oder auf ein Metallmundstück mit Kunststoffrand. Letzteres verbindet beispielsweise den typischen Klangcharakter eines Metallmundstücks mit einem angenehmeren Spielgefühl bei Kälte.

Um das optimale Mundstück zu finden, empfiehlt sich immer eine fachkundige Beratung.

Diese Seite wurde zuletzt überprüft und/oder aktualisiert am: 01.04.2026, Autor: Jutta Kühl

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  1. 1. Einleitung
  2. 2. Gewicht
  3. 3. Kosten
  4. 4. Wind & Wetter
  5. 5. Klang
  6. 6. Pflege
  7. 7. Ländertuben